18.3.: Daddy Longleg und Dörtebeker: Solikonzert für die Zapatistas und Film zum Thema

Daddy Longleg aus Dülmen begann Anfang der 90er melodiösen (klassen-)kämpferischen Punk zu spielen. Heute spielt Daddy Longleg aus Münster/Berlin melodiösen (klassen-)kämpferischen Oldschoolpunk. 

Die Gruppe B.A.S.T.A. ist fast schon so lange mit dem Autonomieprojekt der meist indigenen Kleinbäuer*innen in Chiapas/Südmexiko solidarisch. Dort vor Ort und in Münster, finanziell, journalistisch und durch praktische Arbeit. Mit der FAU kämpfte sie z.B. gegen schwarze Schafe auf dem „Fair-Trade“-Kaffeemarkt.

Dörtebeker kommen aus Bremen und machen Punk. Auch alte Bekannte, wenn auch nicht unter diesem Namen. Lasst Euch überraschen. Wir sind natürlich mit einem kleinen Infotisch und so weiter dabei. Ab 19 Uhr in der Baracke.

Kämpferische Basisgewerkschaften aufbauen!

Kommt Vorbei! Einladung zum FAU-Kennenlernabend am 28. Februar

Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union ist ein Zusammenschluss von Basisgewerkschaften und -initiativen in über 30 Städten bundesweit. Wir wollen den herrschenden Ausbeutungsverhältnissen etwas entgegensetzen: Eine Gewerkschaftsbewegung, die nicht nur konkrete Verbesserungen für ihre Mitglieder erkämpfen kann, sondern auch gesamtgesellschaftlich wirkt: Gegen Diskriminierung und Unterdrückung jeglicher Art, für eine freiheitliche und gerechte Gesellschaft. Bei uns haben nicht Funktionär*innen das Sagen, sondern die aktiven Mitglieder an der Basis – im Betrieb, im Stadtteil, an der Uni…

Wenn Ihr das auch gut findet, kommt zu unserem Kennenlernabend am Dienstag, den 28.02. ab 19.30 im Hinterraum des Plan B am Hansaring!

Wir stellen die FAU in einer kurzen Präsentation vor und bieten danach reichlich Gelegenheit zur Diskussion.

Wrocław – Unterstützt den Kampf gegen Entlassungen am Theater!

Kulturhauptstadt Wrocław 2016 – Erst gefeiert, jetzt gefeuert!

Das polnische Wrocław war die europäische Kulturhauptstadt 2016. Kaum gehen das Jahr und die Kultursubventionen zu Ende, folgt nun auf das Feuerwerk der kulturelle Kahlschlag. Alleine am Polski Theater der Stadt sollen jetzt 11 langjährige Beschäftigte gekündigt werden. Schlimm genug, wäre da nicht zusätzlich auch noch der Umstand, dass es sich bei ihnen allesamt um Mitglieder der syndikalistischen „ArbeiterInnen-Initiative“ (IP) handelt und dass sie zuvor gegen Kürzungen und die Arbeitsbedingungen im Theater mobil gemacht hatten. Die IP ruft zu Protesten auf.

[Ein Muster für einen Protestbrief, den möglichst viele Kulturschaffende, Gewerkschaften, soziale Initiativen unterstützen sollten, findet Ihr am Ende dieses Beitrags – unterstützt die Genoss*innen!]

Weiter lesen „Wrocław – Unterstützt den Kampf gegen Entlassungen am Theater!“

Veranstaltung in Dortmund am 26. Mai!

Am 26. Mai stellen wir die FAU in Dortmund vor. Zugleich sind zwei Genossen aus der FAU Dresden auf Vortragsreise und präsentieren uns:

Grundthesen dCZ4Vmr5WQAUXxIl.jpg-largees Anarchosyndikalismus

[hier der Audiomitschnitt vom Vortrag]

Die Welt verändern wollten viele linke Bewegungen. Sowohl die „Diktatur des Proletariats“ unter der
Führung einer so genannten revolutionären Partei als auch die Sozialdemokratie haben geschichtlich aufgezeigt, dass sie nicht in der Lage waren und sind das ungerechte System aus Leistungszwang, Unterdrückung und Bevormundung durch Staat oder eine so genannte Avangarde aufzulösen. Viele idealistischere linksradikalen und libertären Strömungen versanken in Marginalität und Individualismus. Der Anarchosyndikalismus setzt dagegen auf radikale Basisdemokratie, Transparenz und eine sich bildende und kritische Massenbasis um die Verhältnisse zu ändern. Dabei orientiert er sich entlang sozialer Kämpfe und trifft so immer wieder mit den prekarisierten Mitmenschen auf einer Ebene gegenseitiger Hilfe zusammen. Der Vortrag gibt einen Überblick über Begriffe und Konzepte dieser politischen Bewegung.

Daneben wird die FAU und erste Ansätze zum Aufbau von anarchosyndikalistischen Gewerkschaftsstrukturen im östlichen Ruhrgebiet vorgestellt.

Eine Veranstaltung der Initative für eine FAU-Sektion im östlichen Ruhrgebiet

26. Mai 2016 | Beginn: 19 Uhr | Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund | Facebook-Veranstaltung

FAU-Strukturen im östlichen Ruhrgebiet aufbauen!

anarchokekse2Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) ist eine Gewerkschaftsföderation, die sich auf anarchistische und syndikalistische Ideen, Traditionen und Prinzipien beruft und diese in vielfältige klassenkämpferische Praxis vor Ort und im Alltag umzusetzen möchte. Sie besteht aus über 30 autonomen Basisgewerkschaften und Initiativen überall im Land, doch zwischen Duisburg, Münster und Bielefeld klafft bislang eine große Lücke. Das wollen wir ändern!

Interessiert? Dann bist du zu einem ersten offenen Treffen am 23. März ab 19.30 Uhr im „Taranta Babu“ (Humboldtstr. 44, 44137 Dortmund) in Dortmund eingeladen. Egal in welcher Branche du beschäftigt bist, aus welchem Ort du kommst, und ob du überhaupt schon oder noch berufstätig bist.

Aktive FAU-Mitglieder der FAU Duisburg/Ruhrgebiet und der FAU Münsterland stellen die FAU bei Bedarf kurz oder auch ausführlicher vor; Interessierte aus Schwerte, Hamm, Bochum und Herne freuen sich, Gleichgesinnte aus anderen Städten der Region kennenzulernen. Gemeinsam möchten wir das weitere Vorgehen besprechen, z.B. die Organisation von weiteren Info-Veranstaltungen in den kommenden Monaten.

Willkommen auf der Seite der FAU Münsterland!

banner1Wir sind die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Münsterland und informieren hier über unsere Aktivitäten, Ziele und Positionen. Wir verstehen uns als Basisgewerkschaft mit anarchosyndikalistischen Grundsätzen und Arbeitsweisen und sind Mitglied der FAU-Bundesföderation, die in über 30 Städten aktiv ist. Diese Website ist noch recht neu und wirkt daher noch etwas unfertig – aber das ändern wir nach und nach.

Dein Recht im Minijob! Eine Einführung in das Arbeitsrecht, für geringfügig Beschäftigte – aber auch alle anderen!

minijobstickerMinijobs machen bundesweit 20% aller Beschäftigungsverhältnisse aus. Das sind rund sieben Millionen. Auffällig ist, dass in Minijobs überdurchschnittlich oft Student*innen, Frauen, Migrant*innen und Menschen mit Behinderung arbeiten. Minijobs sind zumeist Niedriglohnjobs. Und Minijobber*innen wissen oft nicht, dass sie die gleichen Arbeitsrechte wie Vollzeitbeschäftigte haben. Das wollen wir ändern! Unsere Einführung in das Arbeitsrecht ist zwar auf Minijobs ausgerichtet, aber das allermeiste gilt eben für alle anderen auch.

Wir wollen unsere Kampagne und die dazugehörige Homepage nach und nach ausbauen, mit Tipps und Arbeitsrechtlinks, Vorträgen und Medienarbeit, und natürlich auch mit praktischen Erfolgen im Betrieb!