Einladung zum Offenen FAU-Café am 24.06.

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Dann komm zu unserem Treffen am 24.06.26 um 18 Uhr im Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

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Join us on 24.06.26, 6pm at Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

Film-, Info- und Diskussionsveranstaltung zum 90. Jahrestag der anarchistischen Revolution in Spanien

Unsere Freunde von Infoladen Bankrott laden alle Interessierten herzlich ein:

90 Jahre anarchistische Revolution im Spanischen Staat

Im Juli 1936 putschte in Spanien das Militär unter Führung des späteren Diktators Franco gegen die junge Republik. Anders als die Bevölkerung in Deutschland reagierten die Menschen auf diese faschistische Aggression jedoch mit einer revolutionären Gegenwehr, die einen Bürgerkrieg einleitete, der 1939 schließlich von den reaktionären Kräften durch die Mithilfe Hitlers, Mussolinis und Stalins sowie die Zurückhaltung der bürgerlichen Regierungen in England und Frankreich gewonnen werden konnte.

Doch die Abwehr des Faschismus reichte den Arbeiter*innen aus Stadt und Land nicht aus: Sie kämpften 1936 nicht für die Verteidigung der bürgerlichen Republik, sondem für eine soziale Revolution. Die Mehrheit der Arbeiter*innen und Bäuer*innen war in der anarcho-syndikalistische Gewerkschaft CNT (Nationale Konföderation der Arbeit) organisiert. Mit Ausbruch des Krieges begannen die Menschen mit erstaunlichen Erfolgen, ihre Vision eines basisdemokratischen Sozialismus umzusetzen.

Film-, Info- und Diskussionsveranstaltung mit dem Film „Un pueblo en armas“ („Die Bevölkerung in Waffen“), CNT/FAI Spanien 1937, 45 Min., deutschsprachig)

Für uns im Infoladen Bankrott war die Geschichte der „Spanischen Revolution“ sehr bedeutsam. Denn es ist die Geschichte einer (zunächst) gelungenen Revolution und der daran anschließenden basismäßigen Organisierung von Millionen Menschen, die es schafften, eine neue Gesellschaft u.a. in Barcelona und der weiteren Umgebung, in Katalonien, zu formen, die anarchistischen Prinzipien folgte. Der Kapitalismus wurde abgestreift, das Patriarchat ebenfalls – zumindest zu großen Teilen.
Das wollen wir am Mittwoch, dem 17. Juni 2026 in der @baracke.ms feiern.

Bereits ab 18:00 Uhr gibt es Getränke und Musik. Um 19:00 Uhr beginnt dann die Veranstaltung.

Den Instagram-Post findet ihr hier: https://www.instagram.com/p/DYmSm9JNgKR

11. April: Vernetzungstreffen der IGG in Münster

Liebe Kolleg*innen und Azubis, liebe Mitstreiter*innen in den Grünen Gewerken: Am Samstag den 11. April treffen wir uns um 14 Uhr in der Herwarthstraße 7 in Münster, um in einen Austausch über unsere Arbeitsbedingungen zu kommen.

Warum?
Auch wenn wir unsere Berufe meistens für sinnvoll halten und gerne im Gartenbau und in der Landschaftspflege tätig sind, aber unter vielen Problemen leiden wie: Überstunden, wenigen Urlaubstagen, langen und unbezahlten Anfahrten, sexistischer und rassistischer Diskriminierung und cholerischen Chef*innen. Nur ein Bruchteil von uns schafft es in den körperlich und psychisch anstrengenden Bereichen der Branche bis zur Rente. Viele Kolleg*innen wechseln ihren Beruf, weil sie den Arbeitsalltag nicht mehr packen.

Das muss nicht sein!

Wir können das ändern. Mit der basis-gewerkschaftlichen “Initiative Grüne Gewerke” (IGG-FAU) haben wir in den vergangenen Monaten bereits einen ersten Konflikt gewonnen, ein Betriebspolitisches Programm entwickelt und begonnen eine starke Organisation für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen aufzubauen.
Lass uns treffen!

Wir von der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) Münsterland finden, dass es auch hier in unserer Region an der Zeit ist, sich in unserer Branche zu organisieren. Dafür wollen wir am 11. April einen ersten Raum für Austausch und Vernetzung schaffen und anschließend am liebsten kontinuierlich fortführen.
Wir wollen ein Netzwerk der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung von uns Auszubildenden und Arbeitnehmer*innen schaffen – für uns selbst und die, die nach uns kommen.

Wir wollen uns einen Überblick über die Situation in Betrieben in der Region verschaffen, gemeinsam über unsere eigene Rechte lernen und diese dann auch einfordern.
Vor Ort wollen wir uns austauschen und kurz über unsere Möglichkeiten, mit Hilfe von Basis-Gewerkschaften Verbesserungen zu erkämpfen, informieren.
Außerdem gibt es Snacks und Getränke.

Alle im grünen Bereich, die keine Chef*innen sind, sind herzlich eingeladen!

Wie ein*e Genoss*in endlich von Lieferando bezahlt wurde
How a Comrade Finally Got Paid by Lieferando [DE/EN]

[DE English version below]

Im Rückblick scheint die Riders United-Bewegung vor einem halben Jahrzehnt wie das letzte Hurra im vereinten Kampf für die Rechte von Lieferfahrer*innen in West- und Nordeuropa. Auch wenn die Bewegung viel Schwung verloren hat und der sogenannte Plattformkapitalismus mittlerweile zu einem normalisierten Teil des alltäglichen Lebens gehört, so lassen sich die Risse im System dennoch nicht zusammenflicken. Missstände führen kontinuierlich zu lokalen Arbeitskonflikten.

Ein solcher Fall war der unser*er Genoss*in S. von der FAU Münster, der*die in einem langen und vertrackten Konflikt mit Lieferando verwickelt war. Der aktuelle Kampf – nicht der erste mit diesem Arbeitgeber – lief vom Frühjahr bis zum Spätsommer 2023. Ob es sich dabei um einen gezielten Angriff auf eine politisch organisierte Person handelte, die sich für die Rechte von Fahrer*innen einsetzte, oder um ein Beispiel für das absolute Versagen der Kommunikation in der Unternehmensstruktur von Lieferando, ist nicht vollkommen klar. Unabhängig davon meinen wir, dass die gelernten Lektionen hilfreiche Erkenntnisse für zukünftige Kämpfe bieten können.

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FAU-Tresen am 10. Februar – schon ab 16 Uhr in der Leo:16

„Wenn ich nicht tanzen kann, dann ist es nicht meine Gewerkschaft“ – (Emma Goldman, wahrscheinlich)

Wir sind wieder dabei! Am 10. Februar übernimmt die FAU das Leo:16: Flaschen öffnen, vegane Kekse backen, allerlei experimentelle Cocktails mixen.

Du wolltest schon immer mal wissen, was es mit der FAU und dem Anarcho-Syndikalismus auf sich hat, hast dich aber nicht getraut zu fragen? Oder vielleicht wollt ihr einfach nur chillen und zu einem alten Arbeiterlied singen oder tanzen. Das ist deine Chance.

Dieses Mal fangen wir früh an. Die Bar wird um 16 Uhr eröffnet und unsere Genoss*innen vom SoliEssen-Kollektiv servieren ein warmes, würziges Gericht. Dann brechen wir das Eis und bewegen uns langsam auf einen spannenden Barabend zu. Natürlich ist das alles nur vorläufig, ihr könnt uns also gerne eure Ideen und Vorschläge schicken.

Veranstaltung am Sonntag (10.12.): Taslima Akhter On Bangladesh’s Textile Workers Movement

The plight of the textile workers of Bangladesh and their struggle for a better life has errupted in sporadic episodes and manifestations over the past few years. The overwhelming majority of the hundreds of thousands of garment workers are women and many of them have been hit hard by the pandemic and the post-pandemic shock recovery. Over a month ago, in late October they went on strike and took to the streets again, demanding proper payment and better work conditions. This time, things are different, as the violent clashes with the police intensified, as well as the acts of resistance, sabotage and occupation of factories and workplaces.

This Sunday – December 10, we are organizing a talk with Bangladeshi activist-documentary photographer Taslima Akhter and a comrade from the local branch of the FAU about this struggle. We invite all comrades who are interested in the labour and union movement in Bangladesh to join this discussion.

The talk will focus on how this struggle is a continuation of the colonial and later post-colonial history of the area, on why the garment industry is still mostly a female profession and on the roles of Western capital and US imperialism in maintaining a reactioanary, neoliberal system in place.
The talk will begin at 16:00 (Münster time) and will take place at B-Side, Am Hawerkamp 29, Münster (NRW), Germany.

Arbeitsrechtsworkshop am Dienstag, 17. Oktober

Wir laden ein zum Workshop  Arbeitsrecht – was nützt’s? Eine praktische und herrschaftskritische Einführung am Dienstag den 17. Oktober von 18 bis 21 Uhr in der B-Side, Am Hawerkamp 29.

Arbeitsrecht ist eine zwiespältige Angelegenheit: Es soll ein Mindestmaß an Rechten für Arbeitende garantieren, aber schafft selbst krasseste Ausbeutung nicht ab. Streiks werden in vielen Fällen illegalisiert, und Tarifrecht macht Gewerkschaften zum Bestandteil staatlicher Ordnung.

Wir schaffen einen Überblick über das individuelle und kollektive Arbeitsrecht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. In der Reihe Politische Bildung – Nicht gut genug?! des B-Side Kultuverein.

(Drei Stunden Workshop gehen natürlich nicht ohne Pause. Und in der Pause gibt es auch was zu essen!)