Revolution im Kollaps: Was tun in Münster?

In der als Workshop konzipierten Veranstaltung „Revolution im Kollaps“ setzen wir auf eure Teilnahme:

Mit welchen zukünftigen Szenarien müssen wir auf globaler, aber auch auf nationaler und lokaler Ebene rechnen?
Wie könnten bessere Zukünfte ausschauen und was wäre dafür zu tun?
Und vor allem: Was können wir tun?

Zu diesen und weiteren Fragen laden wir zum gemeinsamen Austausch am kommenden Sonntag ein.
Los geht’s um 13:00 Uhr in der Baracke am Aasee (Scharnhorststrasse 106, 48151 Münster).

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Kommt gerne vorbei!

Einladung zum Offenen FAU-Café am 28.10.

Bist du gerade der FAU beigetreten?
Überlegst du Mitglied zu werden?
Oder bist du bereits dabei und möchtest aktiver werden?

Dann komm zu unserem Treffen am 28. Oktober um 18 Uhr im Café Milagro (Frauenstraße 3-6)!

Das fikuS-Referat wird mit dabei sein. Wenn du also studierst und dich besser organisieren möchtest, ist das eine tolle Chance!

In Solidarität!

Did you recently join the FAU?
Are you considering becoming a member?
Or are you already with us and want to get more involved?

Join us on October 28h, 6pm at Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

We will be joined by the fikuS Referat, so if you are a student who wants to get organised this is a great time to do it!

In Solidarity!

Filmvorführung: „Jeder Acker, Jede Fabrik“ am 08.09.

Zusammen mit Ende Gelände Münster und treibhausdefekt, zeigen wir den neuen Film von LabournetTV: „Jeder Acker, jede Fabrik“ (Link zum Trailer). Die Vorprämiere findet am 08.09. ab 18:15 Uhr im Cinema (Warendorfer Straße 45) statt. Tickets könnt ihr hier kaufen: Link.

Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.

Wir haben Genoss*innen in Spanien, Italien und Portugal zu ihren Erfahrungen in den revolutionären Momenten der 70er Jahren befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben Dutzende Arbeiter*innen in systemrelevanten Branchen interviewt, um ihre Gedanken über eine fundamentale gesellschaftliche Transformation zu erfahren.

Ausgehend von diesem roten Faden der Geschichte, der theoretischen Vorwegnahme und der Alltagserfahrung stellen wir die Frage neu: was tun?

Revolution im Kollaps: Global Organisieren und Kämpfen

Vortrag und Diskussion mit Wolf Meyer

„Der Kampf um eine gerechte Welt endet auch im Kollaps erst, mit der letzten Person, die für sie streitet.“

Der Vortrag beginnt mit einer kurzen Skizze zum gegenwärtigen Zustand der Welt und dem Ausblick auf kommende Szenarien vom Kollaps. Daran anschließend steht die Frage im Zentrum, welche Organisationsweisen im Kollaps notwendig und sinnvoll sein könnten und wie sich verschiedene Ansätze im Betrieb, der Nachbarschaft, auf dem Acker und im Aufstand weltweit verbinden lassen.

Am Ende wird mit den Teilnehmenden besprochen, welche nächsten Schritte diese nun konkret gehen können, um sich mit mehr Menschen zu organisieren.

Wann: 31.08., 18:30 Uhr
Wo: a.cat (Herwarthstraße 7)

Einladung zum Offenen FAU-Café am 22.07.

Es ist wieder soweit: Nächste Woche findet unser FAU-Café statt!

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Oder bist du bereits dabei und möchtest aktiver werden?

Dann komm zu unserem Treffen am 22.07.26 um 18 Uhr im Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

Did you recently join the FAU?
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Or are you already with us and and want to get more involved?

Join us on 22.07.26, 6pm at Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

Einladung zum Offenen FAU-Café am 24.06.

Bist du gerade der FAU beigetreten?
Überlegst du Mitglied zu werden?
Oder bist du bereits dabei und möchtest aktiver werden?

Dann komm zu unserem Treffen am 24.06.26 um 18 Uhr im Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

Did you recently join the FAU?
Are you considering becoming a member?
Or are you already with us and and want to get more involved?

Join us on 24.06.26, 6pm at Café Milagro (Frauenstraße 3-6).

Film-, Info- und Diskussionsveranstaltung zum 90. Jahrestag der anarchistischen Revolution in Spanien

Unsere Freunde von Infoladen Bankrott laden alle Interessierten herzlich ein:

90 Jahre anarchistische Revolution im Spanischen Staat

Im Juli 1936 putschte in Spanien das Militär unter Führung des späteren Diktators Franco gegen die junge Republik. Anders als die Bevölkerung in Deutschland reagierten die Menschen auf diese faschistische Aggression jedoch mit einer revolutionären Gegenwehr, die einen Bürgerkrieg einleitete, der 1939 schließlich von den reaktionären Kräften durch die Mithilfe Hitlers, Mussolinis und Stalins sowie die Zurückhaltung der bürgerlichen Regierungen in England und Frankreich gewonnen werden konnte.

Doch die Abwehr des Faschismus reichte den Arbeiter*innen aus Stadt und Land nicht aus: Sie kämpften 1936 nicht für die Verteidigung der bürgerlichen Republik, sondem für eine soziale Revolution. Die Mehrheit der Arbeiter*innen und Bäuer*innen war in der anarcho-syndikalistische Gewerkschaft CNT (Nationale Konföderation der Arbeit) organisiert. Mit Ausbruch des Krieges begannen die Menschen mit erstaunlichen Erfolgen, ihre Vision eines basisdemokratischen Sozialismus umzusetzen.

Film-, Info- und Diskussionsveranstaltung mit dem Film „Un pueblo en armas“ („Die Bevölkerung in Waffen“), CNT/FAI Spanien 1937, 45 Min., deutschsprachig)

Für uns im Infoladen Bankrott war die Geschichte der „Spanischen Revolution“ sehr bedeutsam. Denn es ist die Geschichte einer (zunächst) gelungenen Revolution und der daran anschließenden basismäßigen Organisierung von Millionen Menschen, die es schafften, eine neue Gesellschaft u.a. in Barcelona und der weiteren Umgebung, in Katalonien, zu formen, die anarchistischen Prinzipien folgte. Der Kapitalismus wurde abgestreift, das Patriarchat ebenfalls – zumindest zu großen Teilen.
Das wollen wir am Mittwoch, dem 17. Juni 2026 in der @baracke.ms feiern.

Bereits ab 18:00 Uhr gibt es Getränke und Musik. Um 19:00 Uhr beginnt dann die Veranstaltung.

Den Instagram-Post findet ihr hier: https://www.instagram.com/p/DYmSm9JNgKR

11. April: Vernetzungstreffen der IGG in Münster

Liebe Kolleg*innen und Azubis, liebe Mitstreiter*innen in den Grünen Gewerken: Am Samstag den 11. April treffen wir uns um 14 Uhr in der Herwarthstraße 7 in Münster, um in einen Austausch über unsere Arbeitsbedingungen zu kommen.

Warum?
Auch wenn wir unsere Berufe meistens für sinnvoll halten und gerne im Gartenbau und in der Landschaftspflege tätig sind, aber unter vielen Problemen leiden wie: Überstunden, wenigen Urlaubstagen, langen und unbezahlten Anfahrten, sexistischer und rassistischer Diskriminierung und cholerischen Chef*innen. Nur ein Bruchteil von uns schafft es in den körperlich und psychisch anstrengenden Bereichen der Branche bis zur Rente. Viele Kolleg*innen wechseln ihren Beruf, weil sie den Arbeitsalltag nicht mehr packen.

Das muss nicht sein!

Wir können das ändern. Mit der basis-gewerkschaftlichen “Initiative Grüne Gewerke” (IGG-FAU) haben wir in den vergangenen Monaten bereits einen ersten Konflikt gewonnen, ein Betriebspolitisches Programm entwickelt und begonnen eine starke Organisation für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen aufzubauen.
Lass uns treffen!

Wir von der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) Münsterland finden, dass es auch hier in unserer Region an der Zeit ist, sich in unserer Branche zu organisieren. Dafür wollen wir am 11. April einen ersten Raum für Austausch und Vernetzung schaffen und anschließend am liebsten kontinuierlich fortführen.
Wir wollen ein Netzwerk der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung von uns Auszubildenden und Arbeitnehmer*innen schaffen – für uns selbst und die, die nach uns kommen.

Wir wollen uns einen Überblick über die Situation in Betrieben in der Region verschaffen, gemeinsam über unsere eigene Rechte lernen und diese dann auch einfordern.
Vor Ort wollen wir uns austauschen und kurz über unsere Möglichkeiten, mit Hilfe von Basis-Gewerkschaften Verbesserungen zu erkämpfen, informieren.
Außerdem gibt es Snacks und Getränke.

Alle im grünen Bereich, die keine Chef*innen sind, sind herzlich eingeladen!

Wie ein*e Genoss*in endlich von Lieferando bezahlt wurde
How a Comrade Finally Got Paid by Lieferando [DE/EN]

[DE – English version below]

Im Rückblick scheint die Riders United-Bewegung vor einem halben Jahrzehnt wie das letzte Hurra im vereinten Kampf für die Rechte von Lieferfahrer*innen in West- und Nordeuropa. Auch wenn die Bewegung viel Schwung verloren hat und der sogenannte Plattformkapitalismus mittlerweile zu einem normalisierten Teil des alltäglichen Lebens gehört, so lassen sich die Risse im System dennoch nicht zusammenflicken. Missstände führen kontinuierlich zu lokalen Arbeitskonflikten.

Ein solcher Fall war der unser*er Genoss*in S. von der FAU Münster, der*die in einem langen und vertrackten Konflikt mit Lieferando verwickelt war. Der aktuelle Kampf – nicht der erste mit diesem Arbeitgeber – lief vom Frühjahr bis zum Spätsommer 2023. Ob es sich dabei um einen gezielten Angriff auf eine politisch organisierte Person handelte, die sich für die Rechte von Fahrer*innen einsetzte, oder um ein Beispiel für das absolute Versagen der Kommunikation in der Unternehmensstruktur von Lieferando, ist nicht vollkommen klar. Unabhängig davon meinen wir, dass die gelernten Lektionen hilfreiche Erkenntnisse für zukünftige Kämpfe bieten können.

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